Musikschule und Doppelturnhalle Rombach, Küttigen
Wettbewerb 1. Rang
Die neue Turnhalle ist 3 m bis 4 m ins Terrain eingebunden; die erdberührten Bauteile werden in Massivbauweise erstellt. Das Grundwasser wird mittels Spitzenbrecherleitung auf den mittleren Wasserspiegel begrenzt, um Zugkräfte und Verankerungen zu vermeiden. Die Fundation erfolgt direkt auf Felsen, punktuell über Magerbetontatzen oder kurze Bohrpfähle.
Ab dem Erdgeschoss ist das Gebäude überwiegend als vorfabrizierter Holzbau konzipiert, was kurze Bauzeiten, geringe Lasten und tiefe Treibhausgasemissionen ermöglicht. Die Decke über der Turnhalle entsteht in Holz-Beton-Verbundbauweise und hängt an raumhohen Fachwerken, wodurch die Gebäudehöhe optimiert wird. Das Dach wird als reine Holzkonstruktion ausgeführt. Die horizontale Aussteifung übernehmen die Treppenhäuser auf der Ostseite.